AKENS Logo: Umriss Schleswig-Holstein 1933 bis 1945


Umstellung auf eine neue Website
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"...zerstört den Glauben der Schüler an die jetzige Führung"
Dissens und Eigensinn: Wie der Reinbeker Lehrer Julius Schreck vom NS-Staat verfolgt wurde
ISHZ Beiheft 7 (2014), 70 Seiten, zahlr. Abb.

Das Beiheft 7 zeigt das Schicksal eines Reinbeker Studienrats auf, der sich nicht anpassen wollte. Nach kritischen Äußerungen kam es zu Ermittlungen der Gestapo und zu einer Verurteilung vor dem Sondergericht Kiel wegen "Heimtücke".

Der Einzelfall basiert auf umfangreichen Recherchen in den Quellenbeständen und zeigt insbesondere das schwierige Verhältnis eines Verfolgten auf, der in der Nachkriegszeit mit denselben Lehrkräften zusammenarbeiten musste, die vor 1945 gegen ihn ausgesagt hatten. (Download hier)

Das Beiheft 7 (2014) kann zum Preis von 3,50 Euro und 1,50 Euro Porto und Verpackung bezogen werden. Info und Kontakt: post@akens.org

Cover des Beiheft 7, Fotografie des Lehrers Julius Schreck aus seinem Nachlass

Abbildung:
Titelbild Beiheft 67


Der Haupttäter blieb verschont...
Zur Strafverfolgung der in den nordfriesischen Konzentrationslagern verübten NS-Gewaltverbrechen
ISHZ Beiheft 6 (2014), 64 Seiten, zahlr. Abb.

Das Beiheft 6 befasst sich mit der bundesrepublikanischen Vergangenheitspolitik und den juristischen Auseinandersetzungen um die Bestrafung der Täter aus den nordfriesischen Konzentrationslagern. Im Mittelpunkt stehen die Verfahren durch die  britischen Militärbehörden, einem niederländischen Gericht und dem Scheitern der Verfahren vor deutschen Gerichten. Das Beiheft ist der Reprint eines Aufsatzes aus der ISHZ 54 (2013). (Download hier)

Das Beiheft 6 (2014) kann zum Preis von 3,50 Euro und 1,50 Euro Porto und Verpackung bezogen werden. Info und Kontakt: post@akens.org

Cover des Beiheft 6, britisches Luftbild KZ Husum-Schwesing 1944.

Abbildung:
Titelbild Beiheft 6


Spurensuche im Kreis Pinneberg

Der AKENS e.V. begrüßt die Aktivitäten des "Fördervereins Gegen das Vergessen - Spurensuche im Kreis Pinneberg und Umgebung 1933-1945 e.V." Die Kollegen/innen haben eine eigene Website frei geschaltet und stellen ihre bisherigen Forschungsergebnisse unter www.spurensuche-kreis-pinneberg.de allen Interessierten zur Verfügung. Derzeit sind Aktive in Elmshorn, Pinneberg, Wedel, Horst, Quickborn, Tornesch, Uetersen und der Insel Helgoland beteiligt. Interessierte wenden sich bitte über den Kontakt auf der Website direkt an das Redaktionsteam.

Cover des Faltbattes des Fördervereins

Quelle: Förderverein
Gegen das Vergessen


Der Provinziallandtag in Schleswig-Holstein 1919-1933 Entstehung, Aufgaben, Funktion

In dieser Sonderveröffentlichung des Akens wird auf acht Seiten das Selbstverwaltungsgremium beleuchtet, seine Bedeutung für die Provinz Schleswig-Holstein erläutert und seine parlamentarische Zusammensetzung dargestellt.

Die Geschichte des Provinziallandtags als einem Vorläufer des heutigen Landtages, seine Parlamentarier und seine Auflösung durch die Nationalsozialisten gehört noch zu den am wenigsten erforschten Teilen der Landesgeschichte.

Foto:
Titelblatt der Broschüre


Schleswig-Holsteinische Zeitungen und der Nationalsozialismus
Überblick und Kartografie

(PDF, 835 KB)

(Vgl. dazu auch Markus Oddey: "Tagtäglich unsere Weltanschauung in das Volk hineintragen. Die schleswig-holsteinische NS-Parteipresse und der Gauverlag. In: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte,  ISHZ 50 = "Siegeszug in der Nordmark". Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen, S. 74-95.)
 

Wagen vor NS-Verlagsgebäude 1938

Verlagsgebäude der NS-Presse in Kiel, 1938

Foto: Nordische Rundschau 11.4.1938


Gedenkort „Arbeitserziehungslager Nordmark“

Vom Fund eines Gedenksteinüberrestes
 zum Gedenkort am Kieler Russee

Im November 2000 wurde auf dem ehemaligen Gelände des KZ der Gestapo am Kieler Russee der Überrest eines Gedenksteins aus der Nachkriegszeit gefunden. Dieser war wahrscheinlich auf Initiative von ehemaligen polnischen Zwangsarbeitern 1946/47 von einer sowjetischen Kommission für die Opfer des Faschismus aufgestellt worden.

Der Kulturausschuss der Stadt Kiel nahm den Fund zum Anlass, sich um eine Neugestaltung des Geländes unter Einbeziehung dieses Gedenksteinüberrestes Gedanken zu machen. Im Frühjahr 2002 fragte er deshalb beim Kieler Arbeitskreis Asche-Prozeß (AKAP) und dem AKENS an, ob man sich vorstellen könne für eine Neugestaltung des Gedenkens an das ehemalige „Arbeitserziehungslager Nordmark“ Finanzmittel bei der Europäischen Union zu beantragen und das Gelände zusammen mit Mitteln der Stadt Kiel umzugestalten.

Mehr Informationen zum Gedenkort finden sie hier.

Gedenkort, Kiel

Foto: Eckhard Colmorgen


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Letzte Aktualisierung: März 2016


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