Der AKENS e.V. ist ein ehrenamtlich arbeitender Geschichtsverein in Schleswig-Holstein. Auf unserer Website stellen wir die Beiträge aus unserer jährlich herausgegebenen Zeitschrift, den Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte (ISHZ), als PDF zum Download bereit. Derzeit stehen alle Aufsätze, Berichte und Rezensionen von Heft 30 (Dezember 1996) bis zum aktuellen Heft 60 (Winter 2020) zum Download auf unserer Website zur Verfügung. Wir werden regelmäßig auch weitere der älteren Ausgaben der ISHZ vollständig online zur Verfügung stellen.

 

Die neue ISHZ, Heft 61, ist jetzt komplett online (Juni 2022)

Unsere Zeitschrift ist im Juni 2022 erschienen und der gesamte Content steht auf der Website zum Download zur Verfügung. Schwerpunkte der Ausgabe sind Aufsätze zur "Kampfzeit" der NSDAP im Kreis Segeberg, zur sozio-demografischen Zusammensetzung der Mitgliedschaft der NSDAP im Gau Schleswig-Holstein, dem britischen Kindersuchdienst in der Nachkriegszeit von Schleswig-Holstein sowie zur Geschichte des nur kurzzeitig in der britischen Besatzungszone existierenden Obersten britischen Gerichtshof. Hinzu kommen wieder zahlreiche Berichte mit dem Schwerpunkt Gedenken und Umgang mit dem Gedenken sowie Rezensionen zur neueren Literatur der Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit. Weitere Infos und die Downloads finden sich hier.

 

"Tag der Befreiung": Veranstaltungen am Gedenkort "Arbeitserziehungslager Nordmark" (Mai 2022)

Der AKENS veranstaltet zusammen mit dem ZBBS e.V., Projekt „Seht mal! Jüdisches Leben in Deutschland auf dem Weg zur Normalität“ der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.am 4. Mai 2022 ab 16:00 Uhr, eine Radtour und einen Rundgang, Treffort: „Umsteiger“, Servicezentrale & Radstation, Sophienblatt 29, 24114 Hauptbahnhof Kiel. Nähere Infos finden sich hier.

Außerdem findet am 8. Mai, um 14 Uhr wieder unser Rundgang um das Gelände des ehemaligen "AEL Nordmark" am Kieler Russee, Rendsburger Landstraße 227, 24113 Kiel statt. Der Rundgang führt zu den drei Gedenksteinen, die aus verschiedenen Epochen der Nachkriegszeit stammen und die unterschiedliche Geschichte des Erinnerns an die Gestapo-Haftstätte dokumentieren.

Beide Veranstaltungen werden von Eckhard Colmorgen durchgeführt.

 

Ausländerkinder-Pflegestätten, Berichte in den Mitteilungen der GSHG (April 2022)

In der aktuellen Ausgabe der Mitteilungen der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte finden sich zwei Berichte über das Forschungsprojekt zu den Ausländerkinder-Pflegestätten. Zum einen von unserem Mitglied Uwe Fentsahm, der eine Einführung ins Thema gibt und zum anderen von unserem Vorstandsmitglied Kay Dohnke, der zusammen mit Rolf Schwarz einen Werkstattbericht zum laufenden Forschungsprojekt abliefert. Beide Berichte finden sich hier als Download auf der Website der GSHG.

 

Haus der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte (Februar 2022)

Angesichts der Vorstellung des Konzeptes für ein ausschließlich virtuelles Haus der Landesgeschichte hat sich die Gesellschaft für schleswig-holsteinische Geschichte mit deutlichen Worten gegen die ausschließliche Verlegung in den virtuellen Raum ausgesprochen (Stellungnahme hier). Das aktuelle Konzept der Landesbibliothek sieht knapp 200.000 Euro laufende Kosten pro Jahr vor und richtet sich bewusst an die Generation Internet. Die Aussichten, dass es ein tatsächliches Haus der Landesgeschichte geben wird, dürften angesichts der von der Politik gescheuten Kosten gering sein.

 

Störung einer Online-Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök  (Februar 2022)

Neonazis haben in einer gezielten Aktion eine Online-Gedenkveranstaltung der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök gestört. Es wurde Anzeige erstattet und wir hoffen, dass die Täter identifiziert und gefasst werden können. Nähere Infos zu dem Vorfall hat die Gedenkstätte auf ihrer Website veröffentlicht: weiterlesen.

 

Responsive Design und weitere Arbeiten an der Website (Februar 2022)

Seit Anfang Februar ist die Website des AKENS endlich auch auf mobilen Geräten besser lesbar, das Responsive Design konnte nun umgesetzt werden. Im Laufe des Jahres werden weitere Erleichterungen in der Benutzung eingeführt, um den Zugriff auf unsere Inhalte zu erleichtern. Zudem werden wir ältere Texte, die wir zusätzlich auf unsere Website eingestellt haben, dahingegen überprüfen, ob sich hier  der jeweilige Forschungsstand sehr deutlich verbessert hat. Sollte das der Fall sein, nehmen wir entweder den Text aus der Rubrik "Regionalgeschichte" vom Netz oder bitten um Überarbeitung.

 

Die ISHZ 60 ist komplett online (Juli 2021)

Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 60 (Winter 2020).
Unsere Zeitschrift ist seit Juli 2021 erschienen und der gesamte Content steht auf der Website zum Download zur Verfügung. Schwerpunkte der Ausgabe sind Aufsätze zur Entwickklung der Ortsgruppen und Mitglieder der NSDAP, zur "weiblichen Jugend" im Reichsarbeitsdienst, dem jüdischen Friedhof in Ahrensburg sowie einem Vorschlag zu einem digitalen Nutzungskonzept für den Gedenkort "Arbeitserziehungslager Nordmark". Hinzu kommen wieder zahlreiche Berichte und Rezensionen.

 

Texte und Materialien zur NSDAP,
Gau Schleswig-Holstein (November 2020)

Hier findet sich eine Übersicht zu Aufsätzen und Texten zur Geschichte der NSDAP auf Gauebene und den bisher erfassten Ortsgruppen auf Gemeindeebene. Ziel der Liste der Ortsgruppen ist zum einen, ein genaueres Bild vom Zeitablauf des Aufstiegs der Partein im ländlich strukturierten Schleswig-Holstein zu erhalten und daraus Erkenntnisse über die Bedingungen desselben zu gewinnen; und zum anderen, dass die Regionalgeschichtsforschung anhand der Liste Ergänzungen und Korrekturen vornehmen sowie Fehler in der Datierung korrigieren kann. Wir freuen uns über Rückmeldungen, die wir nach einer Überprüfung zeitnah einpflegen werden.

 

Forschungsprojekt (August 2020)

Überleben ungewiss. Das Schicksal der Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Schleswig-Holstein. Ein Forschungsprojekt des Arbeitskreises zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (AKENS)

Von 1943 bis Kriegsende kamen in Schleswig-Holstein mehrere Hundert Kinder von Zwangsarbeiterinnen ums Leben. Bis heute wissen wir fast nichts über diese weitgehend unbeachtete Opfergruppe.

Um die Arbeitskraft schwangerer Zwangsarbeiterinnen optimal ausbeuten zu können, wurden ab 1943 die Geburt und Betreuung ihrer Kinder staatlich geregelt. Unter dem irreführenden Begriff „Ausländerkinder-Pflegestätten“ waren in jedem Landkreis und/oder in größeren Lagern Einrichtungen zu schaffen, in denen die Kinder zur Welt kommen und betreut werden sollten, während die Mütter bereits wieder arbeiten mussten. In vielen dieser „Pflegestätten“ ließ man die Kinder vermutlich ohne ausreichende Pflege und Versorgung sterben; viele überlebten nur wenige Tage, die Todesraten waren hoch.

Der AKENS hat nun ein Forschungsprojekt gestartet, um das Schicksal dieser Kinder für Schleswig-Holstein endlich aufzuklären – ein Desiderat, das erst beschämende 75 Jahre nach dem Tod der Kinder aufgearbeitet wird. In Kooperation von derzeit 15 Historikerinnen und Historikern aus Norddeutschland wollen wir zum einen den Kindern ihre Namen zurückgeben, sie auf diese Weise aus dem Vergessen holen und würdigen. Zum anderen untersuchen wir auch die generellen Bedingungen ihrer Geburt, ihres oft nur sehr kurzen Lebens und ihres Sterbens. Weiterlesen...
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Aktuellere Uploads von Aufsätzen

Aktuell stehen alle Aufsätze, Berichte und Rezensionen der Zeitschrift von Heft 33/34 (1998) bis Heft 59 (2019) komplett zum Download bereit.

 

Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 59 (Winter 2019).
Darin u.a. ein Aufsatz über ein Kriegsgefangenenlager in Kaltenkirchen im Ersten Weltkrieg, zur Propagandaaktivitäten von Kieler Wissenschaftlern im Zweiten Weltkrieg, neue Erkenntnisse zum "Häftlingsmarsch" aus dem Polizeigefängnis Fuhlsbüttel nach Kiel ins "AEL Nordmark", über Positionen von evangelischen Pastoren im Nationalsozialismus und ein Interview mit Professor Dr. Oliver Auge (Uni Kiel).

 

Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 57/58 (2016/17)
(darin: zur Ermordung eines KPD-Funktionärs, zum Arbeitsdienst in Kiel, zum Uniprofessor Alfred Schittenhelm, zur Verfolgung der Gebrüder Dunklau und zur Erforschung der Regionalgeschichte durch Schüler*innen sowie Berichte und Rezensionen.

 

Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 56 (2015)
(darin: Nachrufe auf Dr. phil. Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt und Gerhard Hoch, Aufsätze zum Schicksal von Psychiatriepatienten, zu Lebenserinnerungen von Überlebenden, zum Oberstufenunterricht (Nationalsozialismus), der Ehrenbürgerschaft von Adolf Hitler in Uetersen sowie Berichte und Rezensionen.


Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 55 (2014)
(darin: Aufsätze zur Gaugeschäftsstelle der NSDAP, zur Ermordung des KPD-Mitglieds Paul Warnecke in Quickborn, zur politischen Haltung des ehemaligen Landesbischofs Eduard Völkel, der Verfolgung des Lehrers Julius Schreck in Reinbek und zur "Euthanasie" in Altona sowie ein Forum über Straßenumbenennungen in Schleswig-Holstein).

 

Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 54 (2013)
(darin: Aufsätze zu Alveslohe im Zweiten Weltkrieg, den Tätern des KZ Husum-Schwesing und zum Tod von sowjetischen Kriegsgefangenen im sog. "Sterbelager" Heidkaten).

 

Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 52/53 (2010/2011)
(darin: Aufsätze zum Antisemitismus und völkischen Denken in der evangelischen Kirche, zum "Germanengrab" in Itzehoe, zur Hinrichtungsstätte der Marine in Altenholz bei Kiel sowie ein Forum zum "Marine-Ehrenmal" in Laboe).

 

Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 51 (2009)
(darin: Aufsätze zur Zwangsarbeit in Geesthacht, zur Diskussion um einen Stolperstein für Ernst Oberfohren, zur Debatte um Stolperstein-Verlegungen und zum 25. Jahrestag der Gründung des AKENS).

 

"Siegeszug in der Nordmark" Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. 
Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen (ISHZ 50)
(Aufsatzsammlung anlässlich des 75. Jahrestages der Machtübergabe an die Nationalsozialisten).

Register der Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte 1-50

Bibliografie zu Kiel (2011)

ISHZ-Beiheft 4: "Man hatte ihr Vordringen erwartet..." Aspekte des Aufstiegs der NSDAP in Schleswig-Holstein und Dithmarschen (2019, erw. Neuausgabe)

ISHZ-Online, Materialien 3: Die Wahlen im Kreis Pinneberg 1919 bis 1933 (2017)

Die Viktoria-Kaserne in Hamburg-Altona 1878 bis 2016 (2016)

Das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek – Erfahrungen mit einer stadt(teil)geschichtlichen
Ausstellung im öffentlichen Raum (2013)

ISHZ-Beiheft 5: Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein. Die Beispiele Bad Segeberg, Kiel, Sylt (2013)

 

Weitere neue Veröffentlichungen

ISHZ-Beiheft 10 (2019)
Klaus-Detlev Godau-Schüttke:
Integration und Restauration. Demokraten, Mitläufer, NS-Eliten: Justizpersonalpolitik in Schleswig-Holstein nach 1945. Kiel 2019, 116 Seiten.
Die Studie rekonstruiert das Scheitern der Entnazifizierung am Beispiel der Personalpolitik des Justizministeriums und dessen Auswirkungen in der Gerichtsbarkeit. Anhand von zahlreichen exemplarischen Juristenkarrieren wird ein schonungsloses und desillusionierendes Bild der bundesdeutschen und insbesondere der schleswig-holsteinischen Justiz gezeichnet. Die noch heute vertretene Apologie von einem ideologisch unbelasteten Wiederaufbau auch der schleswig-holsteinischen Justiz erweist sich als Legende.
Das Beiheft ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu beziehen und kostet 10 Euro zzgl. 2,50 Euro Versandkosten.

 

Sonderveröffentlichung (2018)
Gerhard Braas: „Kaltenkirchen bleibt unvergessen!“ Das erste Kriegsgefangenenlager Kaltenkirchen-Springhirsch 1915-1920. Kiel 2018, 88 Seiten.
Die Studie zeichnet die Geschichte des frühen Kriegsgefangenenlagers anhand von Archivmaterial und zahlreichen Berichten aus der Regionalpresse nach und zeigt auf, wie die Region vor 100 Jahren tief in den Krieg verstrickt und ein Teil der Heimatfront gewesen ist.
Die Sonderveröffentlichung ist vergriffen, ein Download als PDF findet sich hier.

 

ISHZ-Beiheft 9 (2018)
Gerhard Hoch: Leben und Werk, Rezeption und Wirkung. Das Kaltenkirchener Symposium. Kiel 2018, 136 Seiten.
Gerhard Hoch (1923–2015) gilt als Pionier der regionalen Zeitgeschichtsforschung. Als einer der ersten unterzog er die NS-Zeit in der schleswig-holsteinischen Provinz einer kritischen Analyse und zeichnete in zahlreichen Studien die Macht- und Lebensverhältnisse jener Jahre detailliert nach. Sein besonderes Augenmerk galt dabei den Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, vor allem im KZ-Außenkommando Kaltenkirchen in Springhirsch, dessen Existenz verschwiegen worden war. Das Beiheft versammelt die Beiträge eines Symposiums vom Juni 2016.
Das Beiheft ist bei der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen-Springhirsch zu beziehen: https://www.kz-kaltenkirchen.de/kontakt

 

ISHZ-Beiheft 8 (2018)
Dietrich Stein: Lynchmord in der Südermarsch. Der Tod Adolf Bauers 1932 in Rösthusen bei Marne. Kiel 2018, 96 Seiten.
Der Historiker Dietrich Stein rekonstruiert anhand von wiederentdeckten Quellen und Prozessakten den Fall der Ermordung eines KPD-Funktionärs im Sommer 1932 in Dithmarschen. Seine Darstellung zeichnet ein lebendiges Bild der Umbruchzeit von der Weimarer Republik in die NS-Diktatur. Sie ist nicht nur der Menschenwürde Adolf Bauers verpflichtet, sondern kann auch für die Gegenwart zeigen, wohin es führt, wenn Hass und Gewaltbereitschaft die politische Auseinandersetzung beherrschen.
Das Beiheft ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu beziehen und kostet 10 Euro zzgl. 2,50 Euro Versandkosten.